Damien Kim
Deutsch
Albumcover von High Tide

Single · 2025.12.16

High Tide

만조

Musikvideo

Songtexte und Liner Notes erscheinen in ihrer Originalsprache; unter jedem Abschnitt lässt sich eine inoffizielle Übersetzung aufklappen.


Liner Notes

몰랐다면 거짓말이다. 새벽 네 시부터 그것은 지체 없이 달려들고 있었다. 알고도 왜 그렇게 열심히 쌓아 올려서는. 무너짐을 보고 싶었던 걸까? 무모하고 싶었던 것일지도 모른다. 전부 울어내야 했던 것 같다. 그곳에 남은 모래알들이 유독 빛나 보였다.

To say I didn't know would be a lie. Since four in the morning, it had been rushing in, relentless. So why, knowing all this, did I build it so high? Did I want to watch it crumble? Perhaps I simply wanted to be reckless. I think it was something I needed to cry all out. And the grains of sand left on that shore… they shimmered with a particular light.

Inoffizielle Übersetzung — möglicherweise ungenau

Zu sagen, ich hätte es nicht gewusst, wäre gelogen. Seit vier Uhr früh drängte es unaufhaltsam heran. Warum habe ich, obwohl ich alles wusste, so eifrig aufgetürmt? Wollte ich es einstürzen sehen? Vielleicht wollte ich einfach unvernünftig sein. Ich glaube, ich musste alles herausweinen. Und die Sandkörner, die an jenem Ufer blieben, schimmerten in einem besonderen Licht.


Credits

Erscheinungsdatum
2025.12.16
Format
Single
Künstler
데이미언 (Damien Kim)
Label
Self-released
Vertrieb
mixtape.so
Copyright
© 2025 Damien Kim ℗ 2025 Damien Kim
Lyrics
데이미언 (Damien Kim)
Composition
데이미언 (Damien Kim)
Arrangement
데이미언 (Damien Kim)
Vocals
데이미언 (Damien Kim)
Mixing
Andrew Taylor
Mastering
Norman Nitzsche — Mokik Studio, Berlin (DE)

Songtext

긴 밤을 지나고 밀려오는 어두운 바다로 이어지는 차가운 모래 위에서 사랑을 말하고 말없이 빛나는 달이 파도를 붙잡을 동안 시간을 재는 바람은 이제 그만하고 가라고 난 끝까지 너의 손 놓지 않아 턱 끝까지 물이 차올라도 다 잠겨서 숨이 콱 막혀와도 갈 수 없어 갈 수 없어 옆에 있어줘 너의 내일엔 내가 없고 나의 손짓은 어리석어 다가오는 파도는 높고 부숴지는 성의 모래들 더 높이 더 높이 또 쌓고 쌓여도 결국 바다로 조금씩 조금씩 밀려온 파도가 나를 감싸도 난 끝까지 너의 손 놓지 않아 턱 끝까지 물이 차올라도 다 잠겨서 숨이 콱 막혀와도 갈 수 없어 갈 수 없어 옆에 있어줘 It was just one wave. We drifted too far away. Behind the shore where our castle washed away. Fading sand remains.

Inoffizielle Übersetzung — möglicherweise ungenau

Nach der langen Nacht kommt sie herangerollt, hinab dorthin, wo das dunkle Meer beginnt — auf dem kalten Sand sprachen wir von Liebe. Während der Mond, der wortlos leuchtet, die Wellen festhält, sagt der Wind, der die Zeit misst: Jetzt ist genug, geh. Bis zuletzt lasse ich deine Hand nicht los. Auch wenn das Wasser mir bis zum Kinn steigt, auch ganz versunken, nach Atem ringend: Ich kann nicht gehen. Ich kann nicht gehen. Bleib an meiner Seite. In deinem Morgen komme ich nicht vor, und mein Winken ist töricht. Die nahenden Wellen sind hoch; der Sand der Burg zerfällt. Höher, immer höher — so oft man ihn auch aufschichtet, am Ende kehrt er ins Meer zurück. Stück für Stück umhüllen mich die herangespülten Wellen. Bis zuletzt lasse ich deine Hand nicht los. Auch wenn das Wasser mir bis zum Kinn steigt, auch ganz versunken, nach Atem ringend: Ich kann nicht gehen. Ich kann nicht gehen. Bleib an meiner Seite. Es war nur eine einzige Welle. Wir sind zu weit hinausgetrieben. Hinter dem Strand, wo unsere Burg fortgespült wurde, bleibt nur verblassender Sand.